Beratungsbeispiele durchgeführter Projekte

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Wissen und Kompetenz

Ziel der Beratung

Bei einem regionalen Fernsehsender sind häufig junge Menschen in tragenden Positionen, es ist auch durchaus üblich, in andere Bereiche der Medienwelt zu wechseln. Der beauftragende TV-Sender ist mit seiner Mischung aus jungen und erfahren Mitarbeiter-innen hervorragend aufgestellt. Dennoch gibt es auch hier immer wieder neue Mitarbeiter, sei es in festen Stellen oder auf wechselnden Praktikumsplätzen. Sie bringen neue Ideen von außen in das Team und halten einen Sender jung und aktuell. Gleichzeitig geht durch den häufigen Wechsel ein großes Potenzial an Wissen und Erfahrung verloren. Ziel der Coaching-Maßnahme war es deshalb, die Kompetenz und das Wissen im Sender zu erhalten und zu erweitern. Eine zentrale Frage war, wie alle Teammitglieder der einzelnen Gruppen auf den gleichen Wissenstand gebracht werden können, damit Sie in der Lage sind, sich gegenseitig im Team zu ergänzen und zu vertreten. Da sich angesichts der rasant fortschreitenden Technik alle Mitarbeiter/-innen ständig fortbilden müssen, galt es auch hier einen Weg zu finden, um miteinander Schritt halten zu können.

Kerninhalte der Beratung + Phasen der Beratung

Zum besseren Verständnis der individuellen Handlungskompetenzen untereinander wurde für jeden Mitarbeiter ein KODE-Profil erstellt und besprochen. Anschließend fand die Zusammenführung in der Gruppe mit der Erörterung der einzelnen Kompetenzschwerpunkte statt. Dabei wurden die einzelnen Stärken und Schwächen mit ihrem Nutzen im Team erarbeitet. Coachings wurden sowohl einzeln als auch in der Gruppe gehalten. Für das Wissensmanagement wurden Schlüsselpositionen erarbeitet, Schulungspläne erstellt und Richtlinien zur Sicherung definiert.

Zentrale Ergebnisse

Die einzelnen Team-Mitglieder gingen zum Ende der Beratung mehr aufeinander zu und offener miteinander um. Die Team-Mitglieder gingen auf Kollegen mit anderer Kompetenzverteilung mit der inneren Einstellung zu: "Was kann ich von dir lernen?" Die Akzeptanz untereinander und das Wir-Gefühl waren spürbar gestärkt.

Beteiligte Personengruppen

Team-Mitglieder aus allen Bereichen des Senders

Personalführung

Ziel der Beratung

Die Hauptaufgabe bei diesem Auftrag war, den Innendienst des Unternehmens zu koordinieren und auf den Außendienst abzustimmen. Ziel war dabei auch, die Mitarbeiter zu mehr Selbstverantwortung zu befähigen und damit die Geschäftsleitung zu entlasten.

Kerninhalte der Beratung + Phasen der Beratung

Beginnend mit dem Kompetenzsystem Kode wurde eine Basis geschaffen, die die Kommunikation untereinander deutlich verbessert hat. In den Abteilungen wurden dann Tandems gebildet, wobei auf individuelle Antreiber und Motivatoren Rücksicht genommen und diese im Team herausgearbeitet wurden. Für einzelne Über- und Unterlastungssituationen (Zuständigkeiten, Arbeitsplätze u.a.) wurde ein Ausgleich im Sinne einer besseren und nachvollziehbaren Verteilung erarbeitet. Das Thema Fortbildung wurde geplant und im Team gemeinsam abgestimmt. So war jeder Mitarbeiter über die Optionen informiert und hat die Möglichkeit, sich frei zu entwickeln.

Zentrale Ergebnisse

Für unterschiedliche belastende Arbeitssituationen einzelner Mitarbeiter wurden miteinander Lösungen entwickelt, die den betroffenen Mitarbeitern mehr Ruhe und Zufriedenheit verschafft haben und gleichzeitig vom ganzen Team mitgetragen wurden. Dies stärkte sowohl die Akzeptanz untereinander, als auch die Akzeptanz der jeweiligen Aufgaben, weil die Zuordnung und der Umgang damit von den Mitarbeitern selbst entwickelt wurde und alle am Prozess beteiligt waren. Auch bei der Geschäftsleitung war die Akzeptanz erhöht, weil das selbstverantwortliche Handeln der Mitarbeiter zu einer Entlastung in den Führungsaufgaben führte. Dank der verbesserten Kommunikation untereinander ist der Umgang in den normalen Arbeitssituationen sehr harmonisch und entspannt.

Beteiligte Personengruppen

Vertriebsinnendienst und Geschäftsleitung

Gesundheitsförderung

Ziel der Beratung

Ziel der Coaching-Maßnahme war es, für das Steuerberatungsunternehmen das Bewusstsein für die Work-Life-Balance der Mitarbeiter am Standort Bietigheim-Bissingen zu schärfen und den Umgang mit der eigenen Gesundheit im Arbeitsalltag zu fördern. Dabei hatte der Teamgedanke einen hohen Stellenwert. Neben einer verbesserten Kenntnis der gegenseitigen Fähigkeiten und Begrenzungen – auch auf physischer und psychischer Ebene – sollte insgesamt die Struktur zur Umsetzung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements geschaffen werden.

Kerninhalte der Beratung + Phasen der Beratung

Der Prozess wurde zunächst mit der GF durchgeführt. Dabei wurde eine individuelle Strategie zur eigenen Gesunderhaltung aufgesetzt. Anschließend wurde das Thema gesunde Führung mit der GF erarbeitet und in die Belegschaft getragen. Dabei wurde, mit Hilfe des Kode-Kompetenzprofils, der individuelle Umgang mit Stress untersucht und geeignete Gegenmaßnahmen herausgefiltert. Bei beratenden Berufen ist es häufig der Fall, dass die Mitarbeiter auch zu „Blitzableitern“ für die Kunden werden. Hierfür haben wir in der Gruppe und für den Einzelnen Möglichkeiten aufgesetzt, um sich im Team besser zu unterstützen und auszutauschen und so mit den Drucksituationen besser umzugehen zu können.

Für einzelne Mitarbeiter wurden außerdem Zielpläne erstellt, die auch das persönliche Wohlbefinden berücksichtigen. „Wie merke ich, ob es mir gut geht?“ war eine der zentralen Fragen im Prozess.

Zentrale Ergebnisse

Bei dieser Beratung/Prozessbegleitung war es mir wichtig, dass auch die Geschäftsleitung über geeignete Mittel verfügt, um gesunde Führung vorzuleben und somit das Team mitzuziehen. Eine strukturelle Einführung von Maßnahmen zur individuellen Arbeitserleichterung, wie Fitnesstraining, Entspannungskurse etc. ist strategisch erarbeitet und sollte zu Abschluss der Maßnahme in die Umsetzung gehen.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsleitung und Sachbearbeiter

Chancengleichheit und Diversity

Ziel der Beratung

Ziel der Maßnahme war zum einen, die Rolle der Geschäftsführerin, selbst dreifache Mutter, im Unternehmen zu stärken und ihre Arbeitszeit besser mit dem Familienleben kompatibel zu machen. Darüber hinaus sollte ein Teamprozess die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt untereinander verbessern, indem die Pflegekräfte zum einen ihren Fähigkeiten entsprechend den Patienten zugeteilt werden und dies auch für die übrigen Kolleginnen nachvollziehbar bleibt, zum anderen ebenfalls Familie und Beruf nach den jeweiligen Bedürfnissen einvernehmlich gestalten können, um damit auch die Grundlage für eine gerechte und im Team nachvollziehbare Einteilung der Wochenendschichten vornehmen zu können. Das Team besteht zu 90 Prozent aus Frauen, weshalb sich das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch den gesamten Prozess zog.

Kerninhalte der Beratung + Phasen der Beratung

Die Inhaberin des Unternehmens legt sehr großen Wert darauf, dass alle Mitarbeiter/innen Familie und Beruf sehr gut miteinander vereinbaren können. Für sie selbst konnten wir eine sehr gute und praktikable Lösung finden. Dieses Modell wurde auch an das Team weitergegeben und individuell angepasst.

Aus der Beratung ergaben sich neue Wege in der Vermarktung und im Umgang mit ihrer Kundschaft, was für den Pflegedienst zu einem großen Zulauf an neuen Kunden führte. Die Kompatibilität zwischen Patient und Pflegekraft ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, weshalb auf diesem Thema ein weiterer Fokus zur internen Lösung lag. In der Zuteilung der neuen Patienten wurde sowohl (1) auf die demografische Verteilung als auch (2) auf die individuellen Fähigkeiten der Pflegekräfte geachtet und wiederum großer Wert auf das familiäre Umfeld gelegt.

Zentrale Ergebnisse

(1) Alte und kranke Menschen erfordern häufig einen besonders sensiblen Umgang und bedeuten für Pflegekräfte einen hohen Stresslevel. Hier wurden Strategien für einen verbesserten Umgang erarbeitet. (2) Durch das Kode-Kompetenzprofil waren die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen allen Pflegekräften bekannt. Auf dieser Basis konnte eine kollegiale, von gegenseitiger Wertschätzung und Verständnis getragene Zuteilung der Patienten in ihren Befindlichkeiten und Bedürfnissen vorgenommen werden.

Aus den Maßnahmen heraus hat sich das Betriebsklima spürbar verbessert. Dies führt auch zu einem Anstieg an Bewerbungen von weiblichen Pflegekräften aus dem privaten Umfeld der bisherigen Mitarbeiter/innen.

Beteiligte Personengruppen

Geschäftsführerin, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Andere über Stefan Renz

Was Stefan Renz als Coach auszeichnet? Das ist aus meiner Sicht ganz klar auf den Punkt zu bringen: seine treffsichere Intuition für den springenden Punkt, seine empathische Kreativität in der Nutzung passender Werkzeuge und seine fruchtbare Kombination von Humor und Professionalität in der Gestaltung des Coaching-Prozesses.

Wie coacht Stefan Renz? Spontan fällt mir Folgendes dazu ein: Stefan zeigt echtes Interesse (kein gelerntes Professionalismus), gibt mir den Raum so zu sein wie ich im Moment fühle und schafft es über Fragen mich produktiv zu irritieren.
Andrea de Riz, Karriere-Coach